Bei der radialen Stoßwellentherapie werden kurze Druckimpulse über einen Behandlungskopf von außen in das Gewebe übertragen. Die Behandlung ist nicht operativ und erfolgt ohne Schnitte. Ziel ist es, Heilungsprozesse im betroffenen Bereich zu unterstützen und Schmerzen zu reduzieren.
In der Praxis wird eine radiale Stoßwelle von EMS Swiss eingesetzt, um die Behandlung präzise und kontrolliert durchzuführen.
Wann kann die Behandlung sinnvoll sein
Die radiale Stoßwellentherapie wird häufig eingesetzt bei Beschwerden im Bereich von Sehnenansätzen und überlasteten Strukturen, zum Beispiel bei:
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Fersenschmerzen, Plantarfasziitis, Fersensporn
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Tennisellenbogen oder Golferellenbogen
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Achillessehnenbeschwerden
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Patellaspitzensyndrom
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muskulären und myofaszialen Schmerzpunkten
Ob Stoßwellentherapie im individuellen Fall geeignet ist, wird vorab fachlich eingeschätzt.
Wie läuft eine Behandlung ab
Zu Beginn wird der betroffene Bereich untersucht und das Behandlungsziel festgelegt. Anschließend erfolgt die Stoßwellenanwendung direkt über die Haut. Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als deutlich spürbar, die Intensität wird jedoch so eingestellt, dass sie gut tolerierbar bleibt.
Je nach Beschwerdebild sind mehrere Sitzungen sinnvoll. Die genaue Planung erfolgt individuell.
Wichtige Hinweise
Die Stoßwellentherapie ist nicht in jeder Situation geeignet, zum Beispiel bei bestimmten akuten Entzündungen oder wenn im Behandlungsgebiet besondere Risikofaktoren vorliegen. Vor der Behandlung erfolgt deshalb immer eine kurze Abklärung.
Ein Preis und weitere Leistungen sind auf der Preisliste aufgeführt.